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Das zu Melanesien zählende Vanuatu bietet jenen, die sich in diese weltabgelegenen Inselgruppe vorwagen, ein unverfälschtes, rohes Südseeparadies. Mit aktiven Vulkanen, einzigartigen kulturellen Erlebnissen, Regenwäldern und einsame Tropeninseln ist das Archipel geradezu prädestiniert für Ökotourismus. DON FUCHS (Text & Bilder) Rhythmisches Klopfen klingt aus dem Wald. Es ist der Klang von aufgeschlitzten Bambusrohren, auf die mit einem Stock geschlagen wird. Ein Dutzend Einwohner des winzigen, aus einer kleinen Ansammlung an einfachen Bambushütten bestehenden Dorfes Sanesup starren ängstlich in den Dschungel. Dann tauchen sie auf: Derwische, eingehüllt in bodenlange Umhänge aus getrockneten Bananenblättern, ausstaffiert mit furchterregenden Fratzen. Die kunstvollen Masken, einige konisch geformt, andere mit einem nach unten gebogenen Rüsseln, sind grell |
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Auf der Suche nach dem Paradies |
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DON FUCHS (Text & Bilder) Tahiti, Französich-Polynesiens Hauptinsel, entspricht auf dem ersten Blick nicht unbedingt den Klischeevorstellungen vom Südseeparadies. Erst auf em zweiten Blick, kombiniert mit einem Ausflug zur Insel Raiatea, wird man fündig. Kleine, einfache Hütten stehen unter Kokospalmen. Ein klarer Fluss murmelt aus den steilen Bergen. Alles ist grün, üppig, fett, tropisch. Es riecht nach Kokosnuss und Rauch, nach den Blüten der Tiare und rottenden Früchten. Gegenüber, auf einem schäbigen Teerplatz, spielen Jugendliche Volleyball. Zwar verrinnt die Zeit hier nicht in Zeitlupe, sie hat aber ein paar Gänge zurückgeschaltet. Idylle mischt sich mit Alltag. Ein Alltag, der Lichtjahre von jeglicher Hektik weg ist. Zumindest scheint das so. In Wirklichkeit ist die Hektik nicht weit. Um die Ecke sozusagen. Von dort komme ich, von dort bin ich geflohen. Mit Bernie Kamalamalama. Bernie, ein massiv gebauter Mann, stammt aus Hawaii. Er ist verheiratet mit einer Tahitianerin, lebt seit 15 Jahren auf Tahiti und verdient sich seine polynesischen Franc als Fremdenführer. Bernie hat mich unter seinen Fittiche |
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Überwältigende Freundlichkeit |
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URS WÄLTERIN (Text) und DON FUCHS (Bilder) Fiji, wie man es sonst kaum sieht: fernab vom Luxus der Fünfsterne-Hotels an der Küste findet man im abgelegenen Hochland von Viti Levu Menschen, die noch leben wie vor hunderten von Jahren. Mit einer Ausnahme: den Kannibalismus haben sie aufgegeben. Das menschliche Gehirn malt gelegentlich Bilder, auf die man gerne verzichten würde. Etwa, wie man nach einem Fall in eine tiefe Schlucht aussähe, und welche Überlebenschancen man hätte, hier am Ende der Welt. Wie aus Kübeln prasselt der Regen auf den höchstens 30 Zentimenter breiten Pfad zum Nukulau-Wasserfall. Der Weg gleicht mehr der Schlamm-Übungsbahn auf dem Kampftrainingsgelände einer Armee als einem Fussweg. |
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